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Silverstein enthüllen ihr bis dato ehrlichstes Album “Misery Made Me” am 06. Mai!

Hi und willkommen zu Lilas Review!

 

Es ist ihr bis dato ehrlichstes, tiefsinnigstes und zugleich härtestes Album, welches die Band Silverstein zum Start ins Wochenende vorstellt. „Misery Made Me“ heißt es und ist genauso wie der Titel es bereits anbringt, ein Werk gefüllt mit Chaos, Hoffnung und vor allem Wut, welche die Künstler in ihrem neuesten Album zurecht anbringen.

 

Silverstein ist eine Band mit Tradition. Fest verankert im Post-Hardcore gehört die Band mit zur Front der Szene und verzeichnete mit ihrem letzten Album „A Beautiful Place To Drown“ 80 Millionen Streams, die ihre Streamingzahlen auf 500 Millionen aufrundete. Dazu kommt noch eine Nominierung für das beste Rock-Album des Jahres bei den Juno-Awards, die sicherlich, soviel lässt sich vorab verraten, mit diesem Album übertroffen wird. Silverstein hat es mal wieder geschafft sich mit ihrer neuesten Platte selbst zu übertreffen, herauszufordern und einen originellen Sound zu kreieren, den sie zurecht ihr Eigen nennen dürfen. Etwas anderes hätten wir von der Band, die sich mit Simple Plan oder auch Billy Talent die Bühne geteilt und auch schon auf Rock am Ring/ Park gespielt hat, nicht erwartet.

 

Silverstein hat ein Album geschaffen, das wir gerade jetzt alle gebrauchen können. Ihr neuestes Werk hört zu und verpackt die angestauten Gefühle, die sich vor allem im Laufe der Corona-Pandemie sowie in den letzten Monaten gesammelt haben in einen Sound, der all diese Emotionen hinausschreit. „Misery Made Me“ ist die Antwort auf eine neue Realität, in der wir leben und wie wir damit umgehen: Sei es die Pandemie, Mächtige, die sich an Ärmeren bereichern oder aufkommenden Gefühle, die einen überwältigen können, erhaltet ihr von der Band eine breite Palette an Themen, welche in den elf Songs aufgegriffen werden.

 

Spannend ist vor allem die Entwicklung, welche die Band vom letzten Alben an hingelegt hat. Ihr Sound orientiert sich vielmehr an ihre Erstlingswerke und verbindet dies mit einem modernen Touch, der einem in seiner Kombination nicht mehr loslässt. Besonders überrascht hat uns der Übergang im Song „The Altar_Mary“, bei welchem der Song plötzlich in ein anderes Genre eintaucht.

 

Jeder Song ist auf den nächsten abgestimmt und verbindet einen catchy Refrain mit einem dynamischen Hardcore-Sound. Nicht nur die eigenen Songs der Band haben einen Ohrwurmfaktor auch die Kollaborationen mit Bands wie nothing, nowhere oder Andrew Neufeld stehen bei uns auf repeat. Freuen dürft ihr euch auf den Juni, in welchem die Jungs auch auf den ein oder anderem Festival in Deutschland spielen. Hier nochmal einen Überblick zu ihren Tourdaten.

 

Silverstein hat mit diesem Album die Messlatte für weitere ihrer Werke weit nach oben gelegt und ein Gesamtwerk geschaffen, das zurecht zu unseren Favoriten des Jahres gehört. Wir können euch nur empfehlen reinzuhören und mitabzugehen!

 

Bildquelle: Wyatt Clough

 

Lila ist raus, Möge der Beat mit euch sein!

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