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Kellermensch veröffentlichen neues Album “Capitulism” diesen Freitag

Hi und willkommen zu Lilas Review!

 

Fünf Jahre ist es her als ihr letztes Werk „Goliath“ erschienen ist. Nun dürfen sich Fans der Band Kellermensch endlich auf einen Nachfolger freuen, der zu ihrem altbekannten Sound auch die ein oder andere Überraschung mitliefert.

 

Kellermensch ist eine Band aus Dänemark, die sich im Jahr 2006 in Esbjerg gegründet hat. Der Name der Band bezieht sich auf den Roman „die Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ von Fjodor Michailowitsch Dostojewski bei welchem es sich um eine zweiteilige Geschichte eines quittierten Beamten handelt, der aus seiner Kellerwohnung heraus die Welt betrachtet. Düster, selbstkritisch und nihilistisch sind passende Worte für die Geschichte von Dostojewski dessen Atmosphäre von der Band in Form ihres Sounds aufgegriffen wird. Zwischen Progressive, Alt und Alternative Rock kreiert Kellermensch ihren ganz eigenen Sound, den sie auf ihrem neuesten Werk „Capitulism“ zum Besten geben.

 

Kellermensch steigen mit „Capitulism“ hinab in den dunkelsten Teil ihrer Seelen und bieten mit diesem Album einen Einblick in ein persönliches, originelles Werk. Es trifft den Anspruch eines Nachfolgerwerkes und lässt aber gleichzeitig Raum für eine neue Version der Band, welche mit diesem Album die letzten Jahre Revue passieren lässt. Ihr neuestes Werk spricht über Erinnerungen aus vergangenen Tagen, ist teilweise gesellschaftskritisch und schafft es dennoch die dunklen und schmerzvollen Gefühle, von welchen die Band in ihren Songs erzählt, mit Hoffnung zu transportieren. Besonders der Einstiegssong “6705”, zeigt eine verletzliche Seite von Kellermensch, die mit diesem Song nostalgische Erinnerungen aus ihrer Heimat aufleben lassen.

 

Ihre Musik ist auch auf diesem Album cinematisch, melodisch und bringt alles mit, was Fans an der Band so schätzen. Dazu gehören auch die Übergänge von einer düsteren in eine aufgehende, fröhliche Melodie, was die Band bereits in ihren Vorgängeralben zu ihren Markenzeichen machte. Auch das wechselnde Spiel zwischen Gesang und Gitarre, die sich teilweise das Lead teilen gehört dazu.

 

Mit „Capitulism“ hat die Band eine Platte erschaffen, die mit ihren leisen, aber auch lauten Tönen begeistert und sicherlich live für den ein oder anderen Gänsehaut Moment sorgen wird. Die Jungs kommen dazu im Dezember nach Deutschland, wozu ihr hier Karten bekommt. Wir empfehlen euch auf jeden Fall hinzugehen und die Songs im live-setting nicht zu verpassen.

 

Bildquelle: Morten Rygaard

 

Lila ist raus, Möge der Beat mit euch sein!

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