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Liz Lawrence enthüllt brandneues Album “The Avalanche”

Hi und willkommmen zu Lilas Review!

 

Vor kurzem stießen wir auf eine Künstlerin, die uns mit ihrem Ausnahmetalent sowie ihrem sehr unkonventionellen, freiheitsliebenden Musikstil in den Bann gezogen hat. Eine Künstlerin, die uns wirklich begeistert hat und wir euch als wahren Geheimtipp zum Start in die Woche mitgeben wollen: Liz Lawrence.

 

Aufgewachsen in Stratford-Upon-Avon, die Geburtsstadt vom weltbekannten Autor William Shakespeare, entdeckte Liz bereits im frühen Jahren die Musik für sich und hielt im zarten Alter von acht Jahren erstmalig eine Gitarre in der Hand. Zuhause war Musik ein wesentlicher Bestandteil ihres Alltages und ihre Eltern ließen Faithless oder auch Tom Waite rauf und runter laufen. In solch einer kreativen sowie kunstnahen Umgebung aufzuwachsen, hinterließ ihre Spuren bei der Musikerin, die an Wochenenden auch schonmal in der ein oder anderen Punk/ Ska Band spielte und The Clash, The Prodigy oder auch LCD Soundsystem hörte.

 

Über die Jahre hinweg veränderte sich ihr Musikstil von zunächst warmen Folk, wie in ihren Anfängen mit „Bedroom Hero“, bis hin zu ersten Indie Einflüssen in „Pity Party“ und einem größeren musikalischen Umbruch durch ihre bereits zuletzt entstanden EP „Woosh“. Ihr Sound klingt wacher, frischer und bewegt sich auch mit „The Avalanche“ nun mehr in eine moderne Richtung.

 

Mit ihrem neuen Album orientiert sich das Ausnahmetalent zwischen psychedelischen Indie Rock Klängen sowie leichtem Alternative Rock, zu welchem sie weiterhin ein wenig Pop sowie Elektro beifügt. Herauskommt eine eigene, persönliche Mischung, die Liz wie einen Diamanten geschliffen hat und nun der Welt präsentiert. Es ist ein Sound, der sich leicht sowie dynamisch einfügt, sich nicht aufdrängt und mit 80s Vibes die coole Persönlichkeit der Künstlerin an den Zuhörer transportiert.

 

Inhaltlich spiegelt sich in ihren Stücken ein aufgeladenes Gefühlschaos wider, das unterschiedlichste Emotionen wie Selbstzweifeln wiedergibt und Einblicke in die Fassaden der Menschen und den Narzissmus in der Gesellschaft geben soll. Gleichzeitig ist das Album eine Anlehnung an das von Tacita Dean geschaffene 7m hohe Werk „The Montafon Letter“, in welchem das Desaster eines Ortes aus dem 17 Jahrhundert aufgegriffen wurde. 300 Menschen sind bei einer Lawine ums Leben gekommen und der Geistliche, der diese Menschen segnete, wurde laut der Legende selbst von einer Lawine erfasst und anschließend von einer zweiten freigelegt. Daran erinnert auch das Cover des Albums als sicherlich auch der Song „Where The Bodies Are Buried.“

 

Zum Werk erzählt Liz:

 

“Ich habe das Gefühl, dass die Art, wie ich live auftrete, Kraft und Aggression ausstrahlt, und das wollte ich auf The Avalanche einfangen. Es war ein komplettes Vergnügen, es zu schreiben. Pity Party’ [ihr 2. Studioalbum] zu veröffentlichen, nachdem ich so lange Zeit nicht unter meinem eigenen Namen geschrieben hatte. Aber ich war begeistert von der Tatsache, dass die Leute es live so gut aufgenommen haben, und das hat mir so viel Selbstvertrauen gegeben, dieses Album zu machen.”

 

Liz Lawrence ist sicherlich nicht für jeden was, doch für alle unter euch, die ein wenig Lust auf Abwechslung haben und etwas Neues ausprobieren wollen ist Liz die richtige Anlaufstelle. Hört rein und verpasst es nicht!

 

Bildquelle: Liz Lawrence

 

Lila is out, be the beat with you!

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