Matt Andersen - Studio 672 Köln - 2017

Bands on Concert

Concert - Review

Matt Andersen

Starlight meets Concerts – Matt Andersen Konzert in Köln

 

Heya meine Immortals und willkommen zu Starlight meets bands on concerts!

 

„Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ um mal mit einem Zitat zu beginnen, welches die Entstehung unseres heutigen Live-Reports wohl treffend beschreibt.

Wie jeden Morgen saß ich bei einem Tee vor dem TV und lies das Morgenmagazin auf mich einwirken. Neben dem was in der Welt so los ist, stellt das MoMa gerne, auf der wahrscheinlich „kleinsten Bühne der Welt“, Künstler vor. Bereits die Vorstellung von Matt Andersen ließ mich hellhörig werden da die Geschichte des Künstlers mir gleich sympathisch war.

Als der Mann dann anfing zu singen beschloss ich direkt ein Review über Ihn zu schreiben. Also schnell den Laptop aufgebaut, Dr Google nach „Matt Andersen“ bemüht und an der Kontaktadresse, mit der Bitte um Fotomaterial für unser Review, angefragt. Es dauerte nicht lange da bekamen wir drei Bilder und einen Pressetext sowie die Auskunft, dass er an dem Tag in Hamburg und am nächsten Tag in Köln spielen würde.

 

Köln ist so gesehen „unser Wohnzimmer“ also kurz mit den Kollegen gesprochen und schnell war der Entschluss gefasst nach Köln zu fahren um uns das Konzert anzusehen. Wir bedankten uns recht herzlich für die schnelle Antwort und die Infos fragten trotz der Kürze der Zeit bis zum Auftritt an ob es möglich sei einen Interview Termin mit Matt Andersen zu bekommen. Ein Interview war leider nicht mehr drin, aber wir staunten nicht schlecht als man uns zum Konzert nach Köln eingeladen hat um darüber zu berichten. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Patricia und Matt hierfür.

 

Die Fahrt zum Konzert

 

Voller Vorfreude machten wir uns recht früh auf den Weg um bloß nicht im Berufsverkehr stecken zu bleiben. Entgegen unserer Befürchtungen erreichten wir die Abfahrt Frechen so früh das wir uns spontan dazu entschlossen dem an der Abfahrt liegenden Toys „R“ Us einen Besuch abzustatten. Wie dem so ist, macht spielen hungrig so, dass es erst nach einem kurzen Zwischenstopp beim großen „M“ welcher sich glücklicherweise direkt gegenüber der „kleinen Kinder, große Kinder Welt“ befindet weiterging. Auf ins „Studio 672“. Dort angekommen hatten wir nicht bedacht, dass die Parkplatzsuche in Köln der Suche einer Nadel im Heuhaufen gleicht. Zum Glück fanden wir einen Parkplatz direkt gegenüber dem Studio nachdem wir zuvor bestimmt dreimal daran vorbeigekurvt waren.

 

Das Konzert

 

Pünktlich um 19:30 hatten wir es geschafft und stellten uns am Einlass zum „Studio“ an. Das Studio 672 ist ein echter Geheimtipp. Die Bühne ist lediglich eine Stufe höher angesiedelt als der Zuschauerraum und der Raum an sich, mit einer direkt integrierten Bar, ist recht überschaubar. Das und die Nähe der Künstler zum Publikum lassen eine Atmosphäre entstehen die Ihres Gleichen sucht. Aufgeregt bedienten wir uns an der Bar und warteten gespannt auf den Auftritt des Kanadiers. Zu unserer Überraschung betrat jedoch nicht Matt Andersen um 20 Uhr die Bühne, sondern Jan Salander der Matt bei seinen bisherigen Auftritten in Deutschland supported hatte.

 

Jan Salander

 

Jan ist ein Singer / Songwriter aus Hamburg und spielt neben seinen eigenen Stücken verschiedene bekannte Songs welcher er auf seine ganz eigene Art und Weise neu interpretiert. Nur mit einer Klampfe auf der Bühne stehend durften wir zum ersten Mal an diesem Abend erfahren was ein Konzert im Studio 672 so besonders macht. Da Künstler und Publikum sich auf gleicher Höhe befinden und direkt voreinander stehen entsteht eine sehr private Atmosphäre die man so nur selten auf Konzerten erlebt. So schaffte es Jan mit seiner lockeren Art und seiner sehr gefühlvollen Stimmen vom ersten Song an die Menge für sich zu gewinnen. Besonders im Kopf geblieben ist uns der Song „Fight“, welchen wir euch nahelegen einmal anzuhören.

 

Pause

 

In der Regel nutzen wir die Pausen, zwischen Supporter und Hauptact, um überhastet an die Bar zu laufen bevor zu viele andere auf die gleiche Idee kommen. Im Studio 672 geht das Ganze gelassener: Von der Bühne aus 10 Schritte bis zur Bar ohne Gefahr zu laufen etwas zu verpassen, kurz den Körper runtergekühlt und 10 Schritte wieder zurück um in der ersten Reihe an der Bühne zu stehen. An der Bühne wartend haben wir die Gelegenheit genutzt um uns mit Besuchern, welche neben uns an der Bühne ausharrten, zu unterhalten. Sie erzählten, dass sie recht überrascht waren als sie hörten, dass Matt Andersen im Studio 672 auftritt, da dieser sonst eher auf größeren Bühnen vertreten ist. Noch während wir so plauderten betrat Matt auch schon die Bühne.

 

Der Auftritt

 

Mit der Klampfe, einem Zettel und einem Bottleneck setzte er sich auf den dort stehenden Stuhl und schaute kurz in die Runde. Gelassen, in aller Ruhe, begrüßte er erst einmal die Anwesenden und erzählte, als würde er mit ein paar Freunden zusammensitzen, ein wenig über das bevorstehende Programm: Sinngemäß teilte er mit dass er erst ein wenig Musik machen werde und sich danach gerne die Zeit nimmt um die ein oder andere CD / Platte oder Anderes zu signieren. Gerade noch schmunzelnd über die lockere Art und Weise blieb uns recht schnell die Spucke weg als er anfing zu spielen. Es ist recht schwer einen Künstler wie Matt gerecht zu beschreiben, da man Ihn einfach erlebt haben sollte. Sowohl seine Stimme als auch die Art und Weise wie er auf der Gitarre spielt ist schon recht beeindruckend. Beides zusammen live auf die Bühne gebracht sucht wahrlich seines Gleichen und gehört definitiv zu den besten Konzerten die wir bisher besucht und erlebt haben.

 

Von Stück zu Stück zog Matt das Publikum immer mehr in seinen Bann und schnell wurde uns klar, dass dort nicht nur einfach einen Blues Musiker vor uns steht, sondern ein wahrer Ausnahmekünstler. Ein Mikrofon hätte Matt gar nicht gebraucht denn das Volumen seiner Stimme hätte locke ausgereicht um den Raum zu erfüllen. Im Moma wurde darüber berichtet, dass er sich das Gitarrenspiel selbst beigebracht hat. Hört man Ihn spielen, mag man dies gar nicht glauben. Matt spielt und singt mit einer Leichtigkeit, die wir so live noch nie gesehen haben. Immer wieder begeisterte er das Publikum mit seiner Performance.

 

Irgendwann, geht jedoch jeder Zauber mal zu Ende und als beim letzten Song eine Seite seiner Gitarre riss dachte wohl jeder im Saal, dass nun dieser Moment gekommen sei. Doch was macht ein Vollblutmusiker wie Matt in einem solchen Moment? Er gibt die Zugabe mal eben Acapella zum Besten und setzte so, einem grandiosen Abend die Krone auf. Zum Dank verabschiedete Ihn das Publikum dafür mit viel Applaus von der Bühne.

 

Nach der Show

 

Die Menge löste sich langsam auf und es tummelten sich noch ein paar Menschen vor dem CD – Stand. Wir warteten mit einem kühlen Getränk an der Seite um unsere zuvor erworbenen Alben signieren zu lassen. Wie versprochen nahm sich Matt die Zeit jede CD, jedes Album etc. zu signieren. Nachdem er auch unsere CDs signiert hatte und wir das für unser Review obligatorische Selfie mit dem Künstler ergattern konnten, verabschiedeten wir uns von Ihm und traten unsere Heimreise an.

 

Soviel von uns und unserem Besuch bei Matt Andersen. Solle Matt nochmals in Deutschland spielen können wir euch nur empfehlen eines seiner Konzerte zu besuchen. Wir werden es bestimmt wieder tun.

 

Lila ist raus, möge der Beat mit euch sein!

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