Concert - Review

Ugly Kid Joe

Starlight meets Concerts – Ugly Kid Joe Konzert auf der Loreley

 

Heya und willkommen zu Starlight meets bands on concerts!

 

Erster Tag Loreley und als dritte Band des Tages gleich ein Urgestein des Hard-Rock…… so loben wir uns das. Nach einer kurzen Umbauphase welche wir bei gefühlten 40 Grad in der Sonne dazu nutzen uns am Getränkestand etwas abzukühlen machten wir uns erfrischt und mit ziemlicher Vorfreude auf Ugly Kid Joe auf, zurück zur Bühne. Genau wie wir machten sich die anderen Besucher des Festivals mit auf den Weg zur Bühne so dass sich die Ränge schnell wieder füllten. Um alles im Blick zu haben, begab ich mich zu einer der vorderen Reihen (mittig zur Bühne) und schaute mir bei herrlich heißem Wetter die restlichen Arbeiten auf der Bühne an.

Als Ugly Kid Joe die Bühne betraten viel uns zum einen, Whitfield Cranes in einer Schlinge liegenden Arm auf und als nächstes direkt der der Wetterlage nur mit einer Boxershorts bekleidete Dresscode des Schlagzeugers. Während die Jungs die ersten Songs spielten stieg die Stimmung bei den Fans von Stück zu Stück. Obwohl moschen auf den Rängen der Loreley nicht wirklich eine gute Idee ist ließen sich einige der Besucher nicht davon abhalten den Versuch zu starten. Auch Whitfield ließ sich von den Widrigkeiten des Wetters und der Tatsache, dass sein linker Arm in einer Schlinge lag nicht abhalten seinem Bewegungsdrang nachzukommen. Ausgelassen wie ein Teenager nutzte er die gesamte Bühne, sprang über die Boxen und wippte mit diesen hin und her.

 

Irgendwann entdeckte Whitfield in der Menge vor sich eine scheinbar „unscheinbare Person“ die sich entweder auf den Weg zur Sommerrodelbahn verlaufen hat oder wahrscheinlicher eine Wette verloren hatte. In mitten von Metallern und Rockern stand da auf einmal jemand in einem pinken Einhorn Kostüm. Sichtlich amüsiert darüber sprach Whitfield sein Lob zu dieser „Heldentat“ aus worauf die Menge grölend applaudierte, auch wir konnten uns ein Schmunzeln nicht verkneifen.

 

Die Musik der Jungs zeigt zu deren Anfängen hin einen deutlichen Wandel. Sie spielen nicht mehr den „Skater – Rock“, sondern konzentrieren sich mittlerweile auf Buttkickin‘ Hardrock. Doch auch Klassiker wie „Cats in the Cradle“ und „All about you“ gehören auf der Bühne fest zum Repertoire und wurden lauthals mitgegrölt. Aber nicht nur Ihre eigenen Klassiker gaben sie zum Besten, so spielten sie auch „Ace of Spades“ von Motörhead, was nicht nur uns besonders gefiel.

 

Jedoch hat die Band nicht nur das Talent dafür Musik zu machen. Nein. Die Jungs sind auch sprachlich begabt! Klaus Eichstadt, gebürtiger Amerikaner und Gitarrist der Band, begrüßte zunächst die Menge auf Italienisch und wechselte daraufhin direkt auf Deutsch, was die Fans natürlich lautstark bejubelten.

 

Wie bereits erwähnt hatte sich Whitfield wohl den Arm gebrochen so dass Klatschen nicht wirklich drin war. Was also, wenn man nur eine Hand zur Verfügung hat um seine Fans zum mitklatschen zu animieren? Richtig…. man klatscht mit den Fingern. Als Whitfield anfing hatte er wohl nicht damit gerechnet, dass seine Fans Ihm dies gleichtun würden und so konnte man eine große Menschenmenge sehen, welche ihre Hände zum Himmel streckten und im Takt der Musik mit zwei Fingern anfingen zu klatschen.

 

Doch leider, meine Immortals, ist nicht nur das Leben vergänglich, sondern auch Konzerte. So verabschiedeten sich die Jungs nach knapp einer Stunde Spielzeit und wir warteten gespannt auf die nächste Band…

 

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Lila ist raus, möge der Beat mit euch sein!

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