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Bier, Metal und noch mehr Bier! Steelpreacher im Interview zu ihrem zwanzigsten Bandjubiläum und anstehendem Album-Release

Hi und willkommen zu Lilas Interview!

 

Zum zwanzigsten Bandjubiläum haben wir mit den Jungs von Steelpreacher gesprochen und einiges zu ihrer Band, ihren besten Erinnerungen der letzten Jahre sowie dem anstehenden neuen Album „Back From Hell“ (Save the date! 8. Mai) erfahren dürfen. Ein ehrliches, heiteres Interview das hier nun nachlesen könnt.

 

An dieser Stelle: Vielen Dank an Steelpreacher & Jan von A Chance For Metal!

 

LILA: Die Corona-Krise beeinflusst unser tägliches Leben und hält uns nahezu von fast allem fern, was wir lieben, wie zum Beispiel Konzerte oder Festivals. Was vermisst Ihr am meisten seit dem Beginn der Pandemie? Und was würdet Ihr gerne tun, wenn Ihr einen „Corona-freien-Tag“ hättet?

 

STEELPREACHER: Erst mal in den Puff! Vergesst die Alten – impft zuerst die Nutten! Öööhm… Ich meine… Wenn es einen „Corona-freien-Tag“ geben würde, würden wir wohl unsere Album Release Party genau auf diesen Tag legen und ordentlich auf die Kacke hauen

 

LILA: Wahnsinn – Zwanzig Jahre Steelpreacher! Ich würde gerne wissen, wie es sich anfühlt, als Band so lange zusammen zu sein und was euch überhaupt zusammenhält? Gibt es ein Geheimrezept?

 

STEELPREACHER: Das Rezept ist einfach: Gerste, Hopfen und Wasser! Ich denke unser riesiger Vorteil ist es, dass wir niemals von der Musik leben mussten. Daher haben wir keinerlei finanziellen oder kreativen Druck. Wir machen dann Musik wenn wir darauf Lust haben und nur auf genau die Art und Weise wie wir es wollen. Soll heißen: Wir machen seit jeher das Ganze nur aus reinem Spaß. An dem Tag wo es keinen Spaß mehr macht hören wir auf.

 

LILA: Zum 8. Mai dieses Jahres steht euer brandneues Album “Back From Hell” in den Startlöchern. Erzählt, was wird Fans eurer Musik und die, die es noch werden erwarten? Welchen Song würdet Ihr für den perfekten Einstieg in euer neues Werk empfehlen?

 

STEELPREACHER: Von uns braucht man nicht wirklich etwas Neues zu erwarten. Die meisten Songs sind rotzige Rock’n’Roll Nummern mit drei Akkorden die einfach nur Spaß machen. Wie gewohnt verirrt sich auch hier und da mal eine kleine Power Metal lastige Nummer dazwischen. Manche Songs sind schneller, andere wiederum etwas langsamer, einige sind straighter andere etwas komplexer. Daher lässt sich schwer sagen, welcher Song sich wirklich als “Einstiegsdroge” eignen würde. Ich empfehle folgendes: Wenn dir ein Song von uns nicht gefällt, hör dir einfach noch einen an und dann noch ein und dann noch ein. Früher oder später wirst du schon einen finden der dir gefallen wird. 😉 Ansonsten gilt unser Band-Kredo: “Sind wir zu scheiße, bist du zu nüchtern!”

 

LILA: Wie ich bereits bemerken durfte, hat Bier für Steelpreacher einen hohen Stellenwert… stellt sich für uns Kölner die Frage – Bier oder Pils?

 

STEELPREACHER: Pils IST Bier! Daher lautet die Antwort: JA!
Egal was alles sagen: Kölsch ist KEIN Bier!!!

 

LILA: Eure Band existiert schon seit geraumer Zeit und hat sicherlich schon viel erlebt. Was würdet Ihr sagen, was war bisher das Beste und was das Schlechteste was Ihr gemeinsam als Band durchgemacht habt?

 

STEELPREACHER: Unser Auftritt auf dem Headbangers Open Air wird mir wahrscheinlich ewig im Gedächtnis bleiben. Wie spielten als erste Band morgens zu einer unchristlichen Zeit, hatten aber gut und gerne 1000 Leute vor der Bühne die mit uns Party gemacht haben. Noch unglaublicher: Danach haben wir sage und schreibe 45 Minuten lang ohne Unterbrechung Autogramme geben müssen – sowas hätte ich nie für möglich gehalten! Wirklich schlimme Dinge haben wir eigentlich nie als Band erlebt, von daher würde ich sagen dass die Corona Krise tatsächlich so gesehen eine Art Tiefpunkt in der Bandgeschichte ist. Aber hey, selbst in einem Tiefpunkt schaffen wir es ein neues Album raus zu bringen. 🙂

 

LILA: Euer kommendes Album trägt den Titel „Back From Hell“ – was heißt es für euch aus der Hölle zurückzukehren? Was verbindet Ihr mit dem Titel?

 

STEELPREACHER: Das letzte Album ist fünf Jahre her und man braucht ja eine gute Ausrede warum das alles so lange gedauert hat. Das wir derweil in der Hölle waren klingt cool und kann nicht widerlegt werden.

 

LILA: Stellt euch vor, Ihr seid auf einer einsamen Insel gestrandet: Welche drei Dinge würdet Ihr auf keinen Fall mitnehmen?

 

STEELPREACHER: Politik, Religion, Bier in grünen Flaschen!

 

LILA: Was würdet Ihr euren Fans gerne mit auf den Weg geben?

 

STEELPREACHER: Bier! Kaltes, frisch gezapftes Bier!

 

Bildquelle: Steelpreacher

 

Lila is out, be the beat with you!

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