Unser Konzertbericht zum

BlattTurbo Bandabend

Lang, lang ist es her als wir den letzten Bandabend besuchten haben. Den Einstand ins Jahr haben wir live miterlebt, doch durch andere Konzerte, Corona und mehr ist das Frühjahr schnell vorbeigezogen. Das dieser Samstag, der 06. August ganz oben auf unserer To-Do List stand, war somit gewiss. BlattTurbo hat sie alle. Kleine und größere Band aus dem Underground, die sich hier in der Gegend einen Namen gemacht haben aber auch Künstler aus dem Ausland, welche sich diese familiäre Atmosphäre nicht nehmen lassen wollen. Angekündigt waren, dieses Mal fünf Bands, die besonders für Punk Liebhaber aber auch für diejenigen, die mal etwas Newcomer Luft schnuppern wollten, ein breites Repertoire zur Verfügung hatten. Am Klosterhof in Stotzheim angekommen ging es auch schon, nach einer kurzen Begrüßung rein, wo auch Whorehouse Love schon warteten.

Die Newcomer Band aus Zülpich war definitiv bereit für ihren ersten offiziellen Auftritt. Mit einer Mischung aus klassischem Rock sowie Glam Rock stellten sie sich der Aufgabe als Opener mit Bravour und heizten dem, noch trägen Publikum, ein. Jeder Zentimeter wurde genutzt, was wiederum Songs wie „The Game Of Love“ noch mehr Ausdruckkraft verlieh. Besonders dieser Song ist mir im Gedächtnis geblieben, da die Band in diesem Einflüssen aus dem Metal mit ihrem eigenen Sound verknüpft. Unter Applaus verabschiedete sich die Band in die wohlverdiente Pause und auch wir schnappten ein wenig Frischluft, ehe sich auch schon die Heiopeis ankündigten. Mmh, wie lässt sich ihr Sound beschreiben? Nun Heiopeis spielen deutschen Rock gepaart mit einem sommerlichen Gefühl, welcher Schwung und Partystimmung vermittelt.

Gute Laune hatten sie definitiv dabei, die sie auch bei ihrem Auftritt verbreiteten. Besonders beim Song „Was für ne geile Nacht“, welcher mit seiner Trompete ein wenig an Bands wie Querbeat erinnerte, gab es einfach kein Halten mehr. Die Zuschauer und wir hatten jedenfalls unseren Spaß und Otte gefiel die Band sogar so sehr, dass diese auch direkt als Tattoo verewigt wurde. Auf dem Bandabend von BlattTurbo trifft man die unterschiedlichsten Leute und entdeckt neue Bands, die vielleicht auch später zu den eigenen Favoriten gehören. So auch The Big Blind, die mit ihrer eigenen Version des klassischen Metals die Bühne zum Beben brachten. Verschiedene Einflüsse aus dem Experimental als auch dem True Metal lassen sich in ihrer Musik wiederfinden, die zu einer starken technischen Leistung auch das nötige Gefühl vermittelten, um zu berühren.

Zwischen dynamischen Stücken, die sicherlich bei einer Zuschauerzahl von mehreren Hundertmenschen einen wahnsinns Pit hätten ergeben können, und langsamen Balladen, haben The Big Blind nur das Beste aus ihrem Repertoire herausgeholt. Vor der letzten Band, die wir am Abend gesehen haben, hieß es für uns zurück an die frische Luft und ein bisschen mit den Zuschauern quatschen. Die Leute sind alle sehr herzlich und man tauscht sich gerne über die Musikgeschmäcker aus. Auch kommt man da mit den Bands selbst ins Gespräch, welche mit den Zuschauern zusammen draußen ein Bier genießen. Bandabende von BlattTurbo sind schon ein ganz eigenes Erlebnis, weshalb wir euch nahelegen, vorbeizuschauen. Auch kommt man da mit den Bands selbst ins Gespräch, welche mit den Zuschauern zusammen draußen ein Bier genießen.

Als letztes durften wir Manunkind live miterleben, die mit ihrer Musik den Klosterhof unsicher machten. Deftigst gab es feinsten Hardcore Punk um die Ohren, welcher teilweise Einflüsse aus dem Experimental mit einbezog. Gemäß ihrem Leitspruch „when all else failed“ stand das Trio auf der Bühne, als wäre es das letzte was sie tun und legten alles in ihren Auftritt. Dabei spielt die Band nicht nur für sich, sondern widmete einer ihrer ersten Songs all denjenigen, die nicht aufgehört haben zu träumen, auch wenn man etwas älter ist. Manunkind  haben unser BlattTurbo Bandabend Erlebnis gebührend abgerundet, weshalb wir danach auch schon den Heimweg antraten. Begbie Boys, die letzte Band, haben wir leider aufgrund von Kopfschmerzen nicht mehr gesehen, aber BlattTurbo hat bereits die passenden Worte zum

Auftritt der Band gefunden: „Mit Begbie Boys sollte der Abend perfekt enden. Und wie er dies tat. Die Stuttgarter Bierpunkrocker ließen es zur später Stunde so ordentlich krachen. Und am Rande nochmals Jungs, auch der Song Gefühle handelt um Bier. Das Gefühl zum Bier oder das Gefühl wenn man voll ist. Punkt 😂 Egal – ihr habt die Hütte abgerissen. Jedes Glas war leer. Ein grandioser Auftritt mit einer Hammer Partystimmung und viel Bier. Danke

 

Diesen Freitag sind wir übrigens auf dem Trafostation 61-Festival, um Druckphase zu unterstützen, die dort als Opener antreten. Dort könnt ihr auch das Team von BlattTurbo treffen und wer weiß, vielleicht sehen wir uns auch dort? Wir freuen uns auf euch!

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In our BEHIND THE NOISE column we write about everything around the metal & rock scene and take a look behind the spotlights to give you a better insight into the concert. At this concert, too, we were able to collect exciting and new memories, which we will of course not withhold from you. Intense, unconventional and intoxicating. Welcome to the concert!

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